Neben der Ausstellung Frühlingsblumen besuchten Anette und ich natürlich auch die anderen Schauhäuser des Frankfurter Palmengartens. Es ist ein fantastische Reise durch die Pflanzen der ganzen Welt. Der Eingang zu den Schauhäusern symbolisiert das dann auch durch einen Brunnen mit Weltkugel.

Das erste Schauhaus war der Dornwald. Eigentlich sollten die Bilder in ein Picasaalbum, aber wegen des meist schlechten Lichtes sind meine Fotos zumindest nicht so gut geworden, dass ich sie in großer Vergrößerung zeigen kann. Ein bisschen Sonne durch die Glasdächer wäre nicht schlecht gewesen.


Höchst eigenartige, kürbisähnliche Pflanzen wachsen hier


Diese wunderschöne Hibiskusblüte hatte es uns angetan

Ein Hibiskus grandidieri aus Madagaskar
Wir haben diese Blüte aus allen nur denkbaren Perspektiven fotografiert

Das war sicher schon in einem Übergang zu einem anderen Schauhaus

Eine relativ kleine aber sehr schöne Seerose
Diese Pflanzen stammen fast alle von der Insel Madagaskar. Von Osten nach Westen geht der Regenwald dort allmählich über die Feuchtsavanne, in die Trocken- und im Süden auch Dornsavanne über.In Madgaskar gibt es extreme Klimazonen. Im Süden liegt das Dornenland. Baobabs, Wolfsmilchgewächse, Christusdorne und Didiereaceen sind die genügsamen Hauptdarsteller in der Welt dieser seltsamen Pflanzen. Bei ihnen dreht sich alles ums Wasser. Gespeichert wird in Rinden, Wurzeln oder Blättern, geschützt durch Stacheln und Dornen. Jede Pflanze hat ihren Weg gefunden, ein Minimum von Feuchtigkeit zu speichern. Wie ein Schwamm saugt sich der Baobabbaum in der sehr kurzen Regenzeit mit Wasser voll. In der Trockenzeit sieht er wie ein Baum aus, der umgekehrt in den Boden gesteckt wurde und dessen Wurzeln nach oben ragen. 90% der in der Dornsavanne wachsenden Pflanzen kommen sonst nirgends in der Welt vor, sind auf Madagaskar einmalig.
Eine schöne Seite über die Pflanzen Madagaskars gibt es HIER.
Fortsetzung folgt
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